über mich

„Warum machst du Kunst“, ist eine Frage, die mir oft gestellt wird. „Weil ich es nicht lassen kann“, ist meine Antwort.

Sucht ist etwas, das man nicht lassen kann. Die Kunst ist meine Sucht, ein Teil meines Lebens, ein Teil von mir. Sie ist Frust und Freude, Kommunikation mit mir und Anderen. Meine vier Kinder sind ein weiterer wichtiger Teil meines Lebens. Die Kinder haben mich geerdet, die Kunst beflügelt!

Die Ideen zu meinen Bildern ergeben sich oft aus Erlebtem oder Gesehenem, z. B. Spuren auf einer Wand in Kreuzberg oder Krähen, die ich von meinem Fenster aus beobachten kann. Inspiriert durch die spezielle Farbigkeit und Textur der Stoffe, habe ich nach meiner Reise in Bolivien die Serie „Tapiz“ und nach Indien die Serie „Sari“ gemalt. „Neue Linien“, meine letzte Serie, ist durch Ausprobieren einer neuen Technik entstanden. Ein spezieller Farbklang, sowie Linienveränderungen haben jedes Bild zu einer eigenen Aussage werden lassen.

Über die Hälfte meiner Bilder habe ich in Serien gemalt, auf der Suche nach immer neuen, weiteren und besseren Ausdrucksformen. An manchen Serien habe ich über ein Jahr gearbeitet. Jedes Gemälde ist ein neues Wagnis. Von der ersten Farbspur auf der weißen Leinwand bis zur Entscheidung, wann ein Bild fertig ist. Dies zeigt sich mir manches Mal erst nach Wochen.

Ich male meine Bilder mit Acryl auf Leinwand. In manchen Bildern verwende ich Mischtechniken mit Sand, Kohle oder Papier.
Mein Wissen vermittle ich gerne weiter. Ich biete regelmäßig Malkurse in meinem Atelier an. Seit 2009 gebe ich zusätzlich Malkurse bei der Spastikerhilfe Berlin eG. Es ist mir ein Anliegen, Menschen mit Behinderungen darin zu unterstützen, künstlerisch tätig zu sein.
Für uns alle ist es von Bedeutung, eine eigene künstlerische Ausdrucksmöglichkeit zu haben. 


Der folgende dreiminütige Film wurde von Stralsund TV bei der Eröffnung meiner Werkausstellung im Kulturhistorischen Museum Stralsund aufgenommen.